Lufthansa Exclusive: Angenehmes Eingesperrtsein

Zeit für ein Geständnis: Unser Kolumnist will gar nicht immer und überall digital erreichbar sein – schon gar nicht für jeden [weiterlesen]

Lufthansa Exclusive: Schuften in der Kuschelhalle

Riesige Büros, winzige Schreibtische, alle ziehen ständig um: Architekten und Chefs tüfteln an hypermodernen Arbeitsplätzen [weiterlesen]

Lufthansa Exclusive: Bitte keine Kumpels mehr!

Weibliche Chefs sind immer noch die Ausnahme. Dabei wär’s für alle gut, der Fortschritt würde mal das Tempo anziehen [weiterlesen]

Lufthansa Exclusive: Vernetzt oder verheddert?

Networking ist wichtig – doch wer zu all diesen wahnsinnig inspirierenden Events geht, hat bald keine Zeit mehr zum Arbeiten [weiterlesen]

Lufthansa Exclusive: Die ewigen Schüler

Chefs haben Coaches und Personal Trainer, besuchen Kurse, Seminare und Workshops. Ist das fair? Und: Lohnt sich das denn? [weiterlesen]

Lufthansa Exclusive: Die Leiden des Vorturners

Was ist das, agiles Führen? Steht uns eine Revolution in den Chefetagen bevor, oder werden nur IT-Slogans nachgeplappert? [weiterlesen]

Lufthansa Exclusive: In der Burger-Falle

Manager haben oft keine Zeit für gesunde Ernährung – besonders wenn sie unterwegs sind. Verhungern oder Verfetten? [weiterlesen]

Lufthansa Exclusive: Der große Kofferkampf

Was brauchen Geschäftsleute, wenn sie reisen? Der Experte rät zu einer flexiblen Grundausstattung – und viel Gelassenheit [weiterlesen]

Lufthansa Exclusive: Grenzen der Lässigkeit

Beim Dresscode im Geschäftsleben herrscht Chaos: Was darf man anziehen, was sichert Lob, was die Blamage? [weiterlesen]

Lufthansa Exclusive: Die innere Sicherheit

Warum leisten einige Teams im Job mehr als andere, bei gleichen Vorausetzungen? Die Antwort ist so simpel wie überzeugend [weiterlesen]

Lufthansa Exclusive: Das Stottern der Chefs

Immer wieder Lampenfieber – nicht jeder beherrscht den öffentlichen Vortrag. Kluge Vorbereitung ist schon der halbe Erfolg [weiterlesen]

Lufthansa Exclusive: Arbeiten beim Apfelkuchen

Überall reden sie von neuen Arbeitswelten, von Transparenz, Vernetzung und Flexibilität – aber warum reden sie nie miteinander? [weiterlesen]

Lufthansa Exclusive: Hier mailt der Chef selbst

Früher nahm einem die Sekretärin lästigen Kleinkram ab, heute agiert das Front Office auf Augenhöhe. Modern, ja. Auch sinnvoll? [weiterlesen]

Lufthansa Exclusive: Die Reichweite des Chefs

Wie aktiv muss ich Social Media nutzen, wie viele Follower brauche ich, um als wichtig zu gelten? Und will ich das überhaupt? [weiterlesen]

Lufthansa Exclusive: Mein digitaler Trainerstab

Golombek keucht neben mir. Ist ziemlich außer Atem. Kein Wunder, wenn er nicht aufhört zu reden, obwohl wir gerade bei Kilometer fünf unseres Laufs die Spree entlang sind. Das Kanzleramt haben wir links liegen gelassen, Schloss Bellevue ebenso. [weiterlesen]

Lufthansa Exclusive: Maschinen ohne Moral

Stell dir vor, sagt Hermann, du sitzt in einem selbst fahrenden Auto, und das Auto fährt direkt auf ein Kind zu, das auf der Straße spielt. Du kannst nicht ausweichen, weil da Bäume stehen, oder weil du kurz vor einer Tunneleinfahrt bist. [weiterlesen]

Lufthansa Exclusive: Die Daten und ihr Preis

Straubitz findet das ja alles übertrieben. Hab nichts zu verbergen, sagt er. Die Datenschutz-Hysterie der Deutschen, sagt er, darüber lachen sie doch in Mountain View und Cupertino. Ich stelle ja keine Nacktfotos auf Facebook, sagt er, und wenn ein NSA-Agent meine E-Mails mitliest, kündigt der vor Langeweile nach zwei Wochen. [weiterlesen]

Lufthansa Exclusive: Looking for Mr. Nice

Bertolli sagt, ich sei zu nett. Das höre ich öfter. Menschen beschreiben mich als diplomatisch, umgänglich, geduldig. Ich könne gut zuhören, sagen sie. Moderiere Meetings mehr als dass ich sie steuere. Lasse Mitarbeiter selbst auf Lösungen kommen, statt zu micromanagen. Du musst härter werden, sagt Bertolli, du bist der Chef, musst anführen. Mehr Schwein sein. [weiterlesen]

Lufthansa Exclusive: Digitale Kundenreise

Malzer kann es nicht fassen. Du hast was? Ich nicke. Leicht betreten. Doch, wirklich. Und du, also, du benutzt die wirklich ...? Seine Stimme endet in einem Flüstern. Ich weiß nicht, was ich sagen soll. [weiterlesen]

Lufthansa Exclusive: Auf der Überholspur

Lubeck ist wieder weg, vermutlich im Tunnel. Telko, sie auf der Autobahn, ich am Schreibtisch. Piep – der Teilnehmer Sabine Lubeck nimmt an der Konferenz teil –, da ist sie wieder. Ihre Stimme undeutlich über dem Abrollgeräusch. [weiterlesen]

Lufthansa Exclusive: Comeback der Gefühle

Er hat keine Lust mehr, sagt Baumgartner. Er mag sie nicht mehr sehen, all die Kennziffern, Excel-Charts, Key Performance Indicators. Die Dashboards, Balanced Scorecards, P & Ls. Die Zielvereinbarungen, die eine Steuer- und Quantifizierbarkeit von Leistung nur vorgaukeln. Die Kurven, die in Verkaufspräsentationen sowieso immer nach oben zeigen. [weiterlesen]

Lufthansa Exclusive: Chefs ohne Plan

Papen sucht. Ein Word-Dokument. Auf seinem Rechner. Seit gefühlt 30 Minuten, in Wahrheit eher drei. Immer noch eine Ewigkeit. Denn ich stehe hinter ihm und darf zuschauen. [weiterlesen]

Lufthansa Exclusive: Das Ende der Apps

Beim MIT sahen sie es schon 1995 kommen, sagt Bernstorff: mitdenkende digitale Assistenten. Bernstorff, Seitenscheitel, blitzblanke Brogues, hebt den Finger, wie immer, wenn er doziert: Assistenten, die einem jeden Wunsch von den Lippen ablesen und – der Finger zeigt auf mich – deinen Wunsch schon erahnen, bevor du ihn ausgesprochen hast. [weiterlesen]

Lufthansa Exclusive: Der gläserne Manager

Seidlitz ist Geschäftsführerin eines großen IT-Unternehmens. Ich kenne sie nur flüchtig, aber ich weiß fast alles über ihr Leben. Vor einiger Zeit durfte ich sie einen Tag lang für ein Wirtschaftsmagazin begleiten. Es ging um die Frage, wie viel Work-Life-Balance Manager haben. Am stärksten ist mir von diesem Tag eine Szene im Gedächtnis geblieben. Es sei, so raunte Seidlitz’ Assistentin vorher, der wichtigste Termin der Woche, das Meeting, bei dem jeder anwesend sein müsse. [weiterlesen]

Lufthansa Exclusive: Arbeit ist kein Ort mehr

Kerzner ist zu Besuch in unserem Office. Wir haben damals lange gesucht für diese 400 Quadratmeter in Berlin-Mitte, hell, ruhig, bezahlbar. Ich zeige ihm unseren Konferenzraum mit den magnetischen Wänden, auf die man auch schreiben kann. Mein Grete-Jalk-Sofa. Die Kaffeeküche, in der unsere alte Brasilia zischt. Ich bin kein Angeber, aber ich mag unser Büro. [weiterlesen]

Lufthansa Exclusive: Cappuccino per Drohne

Rasenmäher, sagt Wertscheid: elektrisch, klein, leicht. Er grinst. 68 Euro, Superding, bei Obi geschossen. Erst online Preisvergleich gemacht, dann mit dem Ausdruck die Baumärkte abgeklappert, 17 Prozent gespart. Wertscheid ist so einer. Will immer den besten Deal. Fragt immer nach Rabatt. Vergleichsangebote einholen – und dann drücken, drücken, drücken. Im Job und privat. [weiterlesen]

Lufthansa Exclusive: Jeder Keks wird jetzt gezählt!

Kaminsky ist der Erste, an dem es mir in Deutschland auffällt. Mitte 40, Vertriebschef eines Hamburger Logistikers, dunkler Anzug, kariertes Hemd, unter dem ein von zu vielen Meetingkeksen leicht rundliches Bäuchlein spannt. [weiterlesen]

DIE WELT: Smart Work in Korea

Im Jahr 2009 untersuchte die OECD die Produktivität von 30 Mitgliedstaaten. Ergebnis: Koreaner arbeiten mit 2074 Stunden pro Jahr am meisten. Selbst die notorisch überarbeiteten Japaner bringen es nur auf 1733 Stunden, Deutsche gerade mal auf 1309. Doch was die Produktivität angeht, liegt Korea weit abgeschlagen auf Platz 28. Dazu kommen die typischen Arbeitsmarktprobleme entwickelter Nationen: sinkende Geburtenraten, in Folge eine alternde Bevölkerung und vor allem - zu wenige berufstätige Frauen. [weiterlesen]

DIE WELT: Entrepreneur des eigenen Lebens

Das Konzept der Meconomy scheint international an Einfluss zu gewinnen. Vor ein paar Wochen ist die ungarische Ausgabe meines Buches erschienen. Und fast gleichzeitig veröffentlichte Reid Hoffman, Gründer des Online-Berufsnetzwerks LinkedIn, sein Werk "The Startup of You": ein Aufruf, Job, Karriere und persönliches Glück neu zu definieren - und das auf eine Weise, die in großen Teilen der Meconomy entspricht. [weiterlesen]

DIE WELT: Das unendliche Archiv

Ich weiß nicht mehr genau, wann es angefangen hat. Irgendwann wurde es einfach zu viel. Der spannende Artikel auf der Website des „New Yorker“. Das PDF der Roland-Berger-Studie. Wo zum Teufel waren die jetzt noch mal? Irgendwo auf der Festplatte meines MacBooks? Oder auf irgendeiner nicht auffindbaren Internetseite? [weiterlesen]

DIE WELT: Das geglückte Experiment

Vor einem Jahr hatte ich die Gelegenheit, einem Großkonzern dabei über die Schulter zu schauen, wie er seine Arbeitsumgebung neu erfindet. Die Bank Credit Suisse hatte zusammen mit den visionären Müncher Büroplanern von Congena, dem größten Schweizer Büromöbelhersteller Lista Office LO und der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften ein spektakuläres Pilotprojekt aus der Taufe gehoben. [weiterlesen]

DIE WELT: Was motiviert uns?

Daniel Pink hat als Redenschreiber für den ehemaligen amerikanischen Vizepräsidenten Al Gore gearbeitet. Sein erstes Buch "Free Agent Nation" aus dem Jahr 2002 machte ihn zu einem der bekanntesten Experten für neue Formen der Arbeit. Der Nachfolger "Unsere Kreative Zukunft" aus dem Jahr 2006 wurde in 20 Sprachen übersetzt. [weiterlesen]

DIE WELT: Arbeit als Quelle des Glücks?

Fragt man Kinder, was sie einmal werden wollen, sagen sie selten: Sachbearbeiter bei einer Versicherung. Oder Optimierer von Google-Rankings oder Senior Account Manager. Kinder haben konkrete, handfeste Vorstellungen von Arbeit. [weiterlesen]

DIE WELT: Die Selbstbestimmten

Wir erleben gerade eine Machtverschiebung. Berufsanfänger wollten wohl schon immer möglichst frei und selbstbestimmt sein, ihre Ideen ernst genommen wissen. Hierarchien überwinden. Fragten nach dem Sinn ihrer Arbeit und wussten eigentlich alles besser. Chefs kennen das und sie haben ihre Mittel, den Neuen die Regeln des Hauses einzubläuen. Doch dieses Verhältnis wird gerade auf den Kopf gestellt. [weiterlesen]

DIE WELT: Stammesfürst werden

Seth Godin ist ein Advokat neuen Denkens. Wie wenige bringt der amerikanische Unternehmer und Autor auf den Punkt, was so anders ist an der Meconomy. So prägte er den Begriff der "Stämme", um die neuen Beziehungsgeflechte zu beschreiben. Stämme gab es schon immer: Die Einwohner einer Kleinstadt waren ein Stamm, alle Leichtathleten in Thüringen bildeten einen Stamm oder die Hamburger SPD-Mitglieder. [weiterlesen]

DIE WELT: Dekonstruiertes Wissen

In wenigen Wochen Japanisch lernen? Als Anfänger Tango tanzen und Preise gewinnen? Tim Ferriss, Buchautor des Bestsellers "Die 4-Stunden-Woche" praktiziert seit geraumer Zeit eine Technik, die er als "Effortless Skill Acquisition" bezeichnet - als mühelosen Erwerb neuer Fähigkeiten. [weiterlesen]

DIE WELT: Lifehacking

Der Begriff des Lifehacking stammt aus der amerikanischen Computerszene. Gemeint waren ursprünglich Produktivitätstricks, die Programmierer erfanden und anwandten, um der täglichen Informationsflut Herr zu werden. Angesichts der immer größer werdenden Menge an Daten programmierten sie sich selbst kleine Hilfssoftware, die Dokumente über verschiedene Rechner und Arbeitsplätze synchronisierten, Aufgabenlisten verwalteten, den Nutzer an wichtige Termine erinnerten oder E-Mails filterten. [weiterlesen]

DIE WELT: Dinge geregelt kriegen

Wie viel Zeit brauchen wir, um produktiv und kreativ zu sein? Und was müssen wir aufgeben, einschränken oder abschaffen, um die Ressourcen zu haben, etwas Neues zu schaffen? Das sind Themen, über die ich immer wieder nachdenke. Denn die Frage ist ja: Brauchen wir eher viel Kommunikation und Input, um auf neue Gedanken zu kommen? Oder brauchen wir vor allem: Ruhe, vielleicht sogar Einsamkeit? [weiterlesen]

DIE WELT: Personal Branding

Klaus Eck hat einen dieser Berufe, die es vor fünf Jahren noch gar nicht gab: Er nennt sich "Reputation Manager", das heißt, er hilft Firmen beim Aufbau einer Online-Reputation und bei der Entwicklung von Online-Relations. Er erklärt ihnen, wie und ob sie sich auf Twitter, Xing, in Blogs und Foren darstellen sollen. [weiterlesen]

DIE WELT: Das Luxusparadoxon

Die stressigsten Jobs sind oft zugleich die komfortabelsten. In einen Büro, in dem ich einmal gearbeitet habe, gab es morgens frisch gepressten Vitaminsaft für alle, mit Essensgutscheinen konnte man im Öko-Deli um die Ecke Wraps und Salat kaufen, die Mitgliedschaft im Fitnessstudio kostete nichts und noch auf der Firmentoilette waren kleine Fernseher installiert. [weiterlesen]

DIE WELT: Der Weg zur Arbeit

Pieppiepiep... Pieppiepiep... und täglich grüßt das Murmeltier. Haben wir uns morgens aus dem Bett gekämpft, geduscht, angezogen, einen Blick auf das iPhone geworfen und dabei schnell im Stehen gefrühstückt, folgt die erste harte Aufgabe des Arbeitstages: Verlassen Sie das Haus, kommen Sie irgendwie ins Büro! [weiterlesen]

DIE WELT: Die wahren Effizienzkiller

Wir verbringen in unserem Leben durchschnittlich zwei Wochen nur mit Küssen, sechs Wochen mit Vorspiel beim Sex, 16 Stunden mit dem Orgasmus. Wir treiben im Schnitt 19 Monate lang Sport, neun Monate lang spielen wir mit unseren Kindern. In unserer Lebensbilanz stehen 16 Monate Wohnungsputz und zwei Wochen Beten. Wir sitzen sechs Monate auf der Toilette. Und sieben Jahre im Büro. [weiterlesen]

DIE WELT: Wozu noch Büros?

Wenn die Menschen in der neuen, mobilen Arbeitswelt nicht mehr jeden Tag an den Schreibtisch gehen, brauchen wir dann noch Büros? Oder ist die virtuelle Firma das Ziel, deren Mitarbeiter sich nur noch digital vernetzen? Kurz gesagt: Sie ist es nicht. Was passieren kann, wenn ein Unternehmen alle Strukturen auflöst, zeigt die Geschichte eines ambitionierten Desasters. [weiterlesen]

DIE WELT: Wie werde ich kreativ?

Der amerikanische Psychologe E. Paul Torrance erfand bereits 1966 die heute gängigste Methode, Kreativität zu messen: Den Torrance Test of Creative Thinking (TTCT). Mit ihm lassen sich Grundeigenschaften kreativer Menschen überprüfen: Die Fähigkeit, über viele Ideen schnell nachzudenken, die Flexibilität, neue Ideen und Werkzeuge auf ungewöhnliche Weise anzuwenden sowie die Originalität, sich Neues auszudenken. [weiterlesen]

DIE WELT: Relatives Einkommen

Der amerikanische Internet-Stratege Randy Komisar schrieb nach Jahren als Geschäftsführer, Vorstand und Gründer von Firmen wie LucasArts, Claris und TiVo das Buch „Der Mönch und das Rätsel“. In diesem, trotz seines Titels, angenehm unesoterischen Werk, erzählt er von seinen Motorradfahrten durch Myanmar und ermahnt seine aktien-verrückten Mitstreiter zu mehr Work-Life-Balance: [weiterlesen]

DIE WELT: So arbeiten Digital Natives

Überall in Deutschland beobachten Experten aktuell den grundlegen- den Wandel der Berufswelt. Einer von ihnen ist Alexander Greisle. Er hat früher beim Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation gearbei- tet und berät heute mit seinem eigenen Unternehmen Kunden von der EU über die Bayer AG bis zur Allianz bei der Konzeption und Umsetzung von neuen Management- und Bürokonzepten. Er publiziert regel- mäßig über die Trends der Arbeitswelt und Informationsgesellschaft. [weiterlesen]

DIE WELT: Coworking für alle

Wir gehen, da sind sich alle Experten einig, bald immer weniger in Büros, arbeiten immer mehr mit Webtools, Videokonferenzen und in digitalen Workflows. Ein Problem wird dann die soziale Isolation sein. Es fehlen die Kollegen, es fehlt der kreative Austausch. Man wird zum griesgrämigen Eigenbrötler. [weiterlesen]

DIE WELT: Gutes tun und Geld machen

Die Wirtschaftskrise scheint überwunden, doch was sind die Lehren? Hat sie uns zu besseren Menschen gemacht? Der Hamburger Zukunftsforscher Horst Opaschowski ist davon überzeugt: „Aus der Gesellschaft der Ichlinge wird eine Gemeinschaft auf Gegenseitigkeit.“ So fasst der Leiter der Stiftung für Zukunftsfragen seine Studie „Vision Deutschland. Neue Wege in die Welt von morgen“ zusammen. Im Leben nach der Krise kommen für die Deutschen Familie und Freunde zuerst, Geld und Reichtum stehen nicht mehr obenan. [weiterlesen]

DIE WELT: Laptop-Unternehmertum

Ein Deutscher, der behauptet, Unternehmertum sei endlich „cool“ geworden, wird unter dem begründeten Verdacht stehen, Wahlwerbung für die Jungen Liberalen zu machen – und das noch eher ungeschickt. Es muss also die hochseriöse britische Wirtschaftszeitung „The Economist“ kommen, um diese These glaubwürdig zu vertreten. „Entrepreneurialism has become cool“ – der Satz stand als Motto über einem großen Artikel, den die Engländer vor einiger Zeit veröffentlichten. Eine These, die mir sehr sympathisch ist, da ich selbst dabei bin, ein Unternehmen zu gründen. Dazu später einmal mehr. [weiterlesen]

DIE WELT: Langschläfer Avantgarde

Zugegeben, seitdem ich Vater bin, ist die Sache mit dem Ausschlafen schwieriger geworden. Morgens stehe ich spätestens um acht in der Küche, schalte mit der einen Hand die Espressomaschine ein, mit der anderen den Deutschlandfunk, setze Milch für Babybrei auf und schiele mit einem Auge auf meinen Twitterfeed. Aber ich kann mich noch gut erinnern wie es früher war, als ich auch mal eine Nacht durchgearbeitet habe und dafür dann morgens ausgeschlafen. Von der Anlage her bin ich vermutlich eher Eule als Lerche. Das geht vielen Menschen so, nur nimmt die Arbeitswelt darauf überhaupt keine Rücksicht, warum eigentlich? [weiterlesen]

DIE WELT: Parkinsons Gesetz

Der italienische Ökonom Vilfredo Pareto untersuchte Anfang des vergangenen Jahrhunderts die Verteilung des Volksvermögens und fand heraus, dass etwa 20 Prozent der Familien rund 80 Prozent des Vermögens besitzen. Banken sollten sich also vornehmlich um diese 20 Prozent kümmern und ein Großteil ihrer Auftragslage wäre gesichert. Daraus leitet sich die Pareto-Verteilung ab: Aufgaben lassen sich am besten erledigen, indem man sich auf die wichtigsten 20 Prozent konzentriert und die übrigen 80 Prozent vernachlässigt. [weiterlesen]

DIE WELT: Langzeitreisen als Lebensstil

Dank Internet und Smartphones können wir überall auf der Welt arbeiten. Ich sprach neulich mit dem Globetrotter Rolf Potts über die praktische Seite dieser verlockenden Idee. Rolf Potts ist ein junger, preisgekrönter US-Reiseautor und Schriftsteller. Seine Bücher „Vagabonding“ und „Marco Polo Didn’t Go There“ sind Bestseller in den USA und sehr populär unter Alternativreisenden. [weiterlesen]

DIE WELT: New York, Rio, Tokio

Wo möchten Sie leben? Nehmen Sie doch einen Globus, drehen ihn und tippen mit dem Finger auf einen beliebigen Punkt. Dank moderner Kommunikationstechnik taugt die Brandenburger Datsche neuerdings ebenso als Büro wie das Strandappartement in Miami. Metropolen auf der ganzen Welt wetteifern um uns. Malerische Dörfer erfinden sich als Hightech-Arbeitsorte wieder. Die breite Mittelschicht gut ausgebildeter Wissensarbeiter befreit sich nun von den Zwängen des Büroalltags. [weiterlesen]

DIE WELT: Meine Sekretärin in Indien

Ok, jetzt mal ehrlich – worum beneiden Sie Ihren Chef? Um den Dienstwagen, das Eckbüro, das Spesenkonto? Alles nett, aber wirklich spektakulär am Chefsein ist doch die eigene Assistenz. Eine smarte junge Projektmanagerin – hungrig genug, unmögliche Aufträge zu erledigen, aber nicht so hungrig, dass sie nach zwei Monaten entnervt kündigt. Wie oft am Tag würden Sie gern sagen: Machst Du mir kurz diese Präsentation fertig? Oder: Ich brauche das Angebot in zwei Stunden. Es ist die süsse Kunst des Delegierens, das gute Gefühl, seine Zeit wichtigeren Dingen widmen zu können. Auch wenn man dann nur auf Facebook rumklickt. [weiterlesen]